Teil seiner Geschichte – Ausflug zum Christustag

Über 18 000 Christen fröhlich vereint erlebten die Besucher des Christustags in Stuttgart. Auch aus unserer Kirchengemeinde waren etliche mit dabei. Schon um kurz vor halb acht ging der Zug Richtung Stuttgart. Man konnte wach sein. Die Laune war prima und schon während der Fahrt trafen wir Bekannte aus anderen Gemeinden mit dem selben Ziel. Im Daimler-Stadion waren die ersten Melodien von Band und großem Posaunenchor zu hören. Der Probe folgte das Vorprogramm, dann schließlich in zwei Blöcken das Hauptprogramm mit reichlich vielen Rednern hintereinander. Auch wenn die Gedankenanstöße gut waren: ein früheres Amen hätte hier und da nicht geschadet. In der Mittagspause war Zeit, sich an Ständen über die Arbeit verschiedener christlicher Werke zu informieren. Hier und da gab es dabei viel „Hallo“ bei Begegnungen mit lange vermissten Freunden oder Bekannten. Neben der Einheit in Vielfalt, die eine Großveranstaltung wie der Christustag unter anderem beim gemeinsamen Singen und Beten widerspiegelt, sind es auch diese Begegnungen, die den Tag für die Teilnehmer zu einem eindrücklichen Erlebnis machen.
Ein paar der Musbacher freuten sich im Zug nach Hause noch über eine besondere Begegnung: Referent Andreas „Boppi“ Boppart, schon bekannt vom Pfingstjugdendtreffen in Aidlingen, war ebenfalls unterwegs nach Hause und hatte nichts dagegen noch ein bisschen zu plaudern. Bei jedem bleibt natürlich von so einem Tag etwas anderes besonders hängen. Für mich war es die Wertschätzung gegenüber der Bibel, dem Wort Gottes, das nicht ins Regal, sondern mitten ins Leben gehört. Das will ich mir merken: Jeder hat täglich die Wahl entweder zu jammern, dass er von Gott so wenig versteht, oder nach dem zu leben, was er von ihm verstanden hat.

Claudia Müller
Grüntal; links :-)
  

Christustag
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